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		<title>Sr.Theresia am 15. Juni 2024 um 14:16 Uhr</title>
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia am 13. Juni 2024 um 13:25 Uhr</title>
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		<title>Sr.Theresia am 4. Juni 2024 um 18:29 Uhr</title>
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Die wirkliche Gnade ist ferner eine innere, übernatürliche Kraft, vermöge welcher, nach dem Ausdrucke des heiligen [[Augustinus|Augustin]], &#039;&#039;„für uns das Gute reizend und ergötzlich wird, wozu wir bisher keine Luft hatten“&#039;&#039;; eine Kraft, die unser Herz rührt, und in demselben das Gefühl für himmlische Tugend erweckt. Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und diese Gnade ist nun die wirksame Gnade. Sie ist also ein innerliches, übernatürliches Licht von Gott, durch welches unser Verstand erleuchtet wird, das Gute zu erkennen; ein Licht, in welchem wir zugleich die Gefahren erkennen, im welchen wir uns befinden, und jene Täuschungen bemerken, welche die Verführung zum Bösen hat; sie ist ein Licht, welches uns die Irrtümer aufdeckt, uns unsere Vorurteile, unsere bösen Neigungen und Gewohnheiten darstellt, und uns Wahrheiten schauen lässt, die uns Fleisch und Blut nicht schauen lässt. Die wirkliche Gnade ist ferner eine innere, übernatürliche Kraft, vermöge welcher, nach dem Ausdrucke des heiligen [[Augustinus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;von Hippo&lt;/ins&gt;|Augustin]], &#039;&#039;„für uns das Gute reizend und ergötzlich wird, wozu wir bisher keine Luft hatten“&#039;&#039;; eine Kraft, die unser Herz rührt, und in demselben das Gefühl für himmlische Tugend erweckt. Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia: /* Die Gnade des Beistandes oder die wirkliche Gnade */</title>
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Die wirkliche Gnade ist ferner eine innere, übernatürliche Kraft, vermöge welcher, nach dem Ausdrucke des heiligen [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Augustin&lt;/del&gt;|Augustin]], &#039;&#039;„für uns das Gute reizend und ergötzlich wird, wozu wir bisher keine Luft hatten“&#039;&#039;; eine Kraft, die unser Herz rührt, und in demselben das Gefühl für himmlische Tugend erweckt. Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und diese Gnade ist nun die wirksame Gnade. Sie ist also ein innerliches, übernatürliches Licht von Gott, durch welches unser Verstand erleuchtet wird, das Gute zu erkennen; ein Licht, in welchem wir zugleich die Gefahren erkennen, im welchen wir uns befinden, und jene Täuschungen bemerken, welche die Verführung zum Bösen hat; sie ist ein Licht, welches uns die Irrtümer aufdeckt, uns unsere Vorurteile, unsere bösen Neigungen und Gewohnheiten darstellt, und uns Wahrheiten schauen lässt, die uns Fleisch und Blut nicht schauen lässt. Die wirkliche Gnade ist ferner eine innere, übernatürliche Kraft, vermöge welcher, nach dem Ausdrucke des heiligen [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Augustinus&lt;/ins&gt;|Augustin]], &#039;&#039;„für uns das Gute reizend und ergötzlich wird, wozu wir bisher keine Luft hatten“&#039;&#039;; eine Kraft, die unser Herz rührt, und in demselben das Gefühl für himmlische Tugend erweckt. Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Brigitta am 18. Juli 2012 um 09:58 Uhr</title>
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		<author><name>Brigitta</name></author>
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		<title>Angelika: /* Die Gnade des Beistandes oder die wirkliche Gnade */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Gnade des Beistandes oder die wirkliche Gnade&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Die wirkliche Gnade ist ferner eine innere, übernatürliche Kraft, vermöge welcher, nach dem Ausdrucke des heiligen Augustin, &#039;&#039;„für uns das Gute reizend und ergötzlich wird, wozu wir bisher keine Luft hatten“&#039;&#039;; eine Kraft, die unser Herz rührt, und in demselben das Gefühl für himmlische Tugend erweckt. Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und diese Gnade ist nun die wirksame Gnade. 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Die wirkliche Gnade ist weiters eine innere, übernatürliche Stärkung, vermöge welcher wir das Gute, so wir erkennen und liebgewinnen, wirklich ausüben; eine Stärkung, durch welche unsere guten Vorsätze Wirksamkeit erhalten, dass sie nicht sogleich wieder vergehen, sobald sie gemacht sind; eine Stärkung, vermöge der wir wirklich dem Laster entsagen und die Tugend ausüben; eine Stärkung, durch die wir die Beschwerden des Guten, alle Hindernisse überwinden, und alle Mühen ertragen, alle Kämpfe bestehen. Die wirkliche Gnade ist endlich ein innerer, übernatürlicher Beistand, wodurch wir bis zum Ende im Guten erhalten, vor dem Rückfalle beschützt, in der Beharrlichkeit bewahrt werden. Schön sagt der heilige Augustin von der wirklichen Gnade: &#039;&#039;„Wir haben nicht nur die Hilfe nötig, ohne die wir niemals im Guten anfangen könnten, wenn wir schon wollten, sondern auch eine so starke Hilfe, welche macht, dass wir es wirklich wollen, es annehmen und darin beharren; eine Hilfe, die uns gibt, nicht nur zu können, was wir wollen, sondern auch zu wollen, war wir können, und zwar so sehnlich zu wollen, so inbrünstig zu lieben, dass diese Gnade den Willen des Fleisches, dessen Begierlichkeit dem Geiste immer widerstrebt, durch den Willen des Geistes überwinde.“&#039;&#039; Die wirkliche Gnade ist verschieden, je nachdem die Lage, in welcher sich der Mensch befindet, oder das Bedürfnis seiner Seele verschieden ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Durch diese innere Einsprache, oder was es immer sein mag, sucht Gott den Ungläubigen, den Sünder, ohne dass der Ungläubige, der Sünder Gott sucht. Von dieser Gnade redet David, wenn er sagt: &#039;&#039;„Seine (Gottes) Barmherzigkeit wird mir zuvorkommen“&#039;&#039; [&#039;&#039;Ps. 58,11&#039;&#039;], wie auch der heilige Paulus, da er an die [&#039;&#039;Epheser 5,14&#039;&#039;] schreibt: &#039;&#039;„Erwache aus dem Schlafe, und stehe auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten;“&#039;&#039; und an die &#039;&#039;Kolosser [2,13]&#039;&#039;: &#039;&#039;„Da ihr in Sünde tot laget, hat euch Gott mit Christus erweckt.“&#039;&#039; Christus selbst deutet diese zuvorkommende Gnade an, da er in der geheimen &#039;&#039;Offenbarung [3,20]&#039;&#039; sagt: &#039;&#039;„Siehe, ich stehe vor der Türe und klopfe an, wandle und tue Buße!“&#039;&#039; Du bist z.B. ein Un- oder Irrgläubiger, auf einmal wird es dir bei dieser oder jener Gelegenheit bange, ob du wohl doch selig werden könnest, wenn du so leichthin allen Glauben abwirfst, ob wohl doch der Glaube der katholischen Kirche nicht der rechte, dein Glaube aber der irrige sei, und wenn dieses, ob du in deinem Irrglauben nicht verloren gehst? Sieh, das ist eine dir zuvorkommende Gnade. Du bist ein Sünder, einmal, Du weißt nicht wie, geht es dir wie ein Stich durch das Herz, vielleicht jetzt, da du dies hörst; du kannst es dir selbst nicht mehr verbergen, daß dein Leben einmal kein christliches sei, und du bei einem solchen Leben nicht eingehen kannst in das Reich Gottes. Sieh, das ist eine dir zuvorkommende Gnade.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die wirkliche Gnade, &#039;&#039;&#039;der Zeit nach&#039;&#039;&#039; genommen, ist, wie wir sagen, a) &#039;&#039;&#039;eine zuvorkommende&#039;&#039;&#039;. Diese ist nämlich jene innere Wirkung und Eingebung Gottes, wodurch er einen noch in Unglauben oder Sünden schlafenden Menschen, ehe noch in seinem Herzen selbst ein Wunsch zum Glauben oder zur Besserung erwacht, zuvor erweckt, sei es dann auf was immer für eine Weise, durch irgend einen guten Gedanken, oder durch eine Furcht, die er wegen seines Seelenheiles empfindet, oder durch einen Gewissensbiss, den er über sein sündhaftes Leben fühlt, oder durch einen andern Umstand, der sich ihm ereignet. Durch diese innere Einsprache, oder was es immer sein mag, sucht Gott den Ungläubigen, den Sünder, ohne dass der Ungläubige, der Sünder Gott sucht. 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Sieh, das ist eine dir zuvorkommende Gnade. Du bist ein Sünder, einmal, Du weißt nicht wie, geht es dir wie ein Stich durch das Herz, vielleicht jetzt, da du dies hörst; du kannst es dir selbst nicht mehr verbergen, daß dein Leben einmal kein christliches sei, und du bei einem solchen Leben nicht eingehen kannst in das Reich Gottes. Sieh, das ist eine dir zuvorkommende Gnade.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Angelika</name></author>
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		<title>Angelika: /* Die heiligmachende Gnade */</title>
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		<updated>2011-03-15T10:27:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die heiligmachende Gnade&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Angelika</name></author>
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