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	<title>Rosa von Lima - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Sr.Theresia am 18. September 2024 um 08:31 Uhr</title>
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Wir versuchen im folgenden, in möglichst kurzen Zügen ihr an Tugenden und wunderbaren Erscheinungen reiches Lebensbild darzustellen. Sie wurde am 20. April des Jahres 1586 zu Lima, das amerikanische »Klein-Paris«, auch die Stadt der Könige genannt, in Peru geboren. Ihr Vater hieß Kaspar de Florez, ihre Mutter Maria de Oliva. In der hl. [[Taufe]] erhielt sie den Namen Isabella; als aber die Mutter eines Tags über ihrer Wiege eine liebliche Rose erblickte, die alsbald wieder verschwand, wurde das Kind von jetzt an Rosa genannt. Damit dieser Name sie nicht zur Eitelkeit verleite, bat sie später um die Erlaubnis, ihm die Worte: von St. Maria beisetzen zu dürfen. Die göttliche Gnade erwählte und erweckte sich schon frühzeitig in diesem Kinde ein wunderbares Werkzeug. Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Leben dieser heil. Jungfrau ist von dem Dominikaner Feuillet (1669) ausführlich und genau beschrieben worden. Älter, aber nicht weniger zuverlässig ist die Bearbeitung von Hansen, welche in mehreren Auflagen erschienen und auch von den Boll. ediert worden ist. 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Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Wenn man sie von sich selbst sprechen hörte, so war sie nichts anders, als eine armselige Sünderin, die nicht verdiente, die Luft des Lebens einzuatmen, das Tageslicht zu schauen und die Erde zu betreten; daher sie beständig die göttliche Barmherzigkeit pries. – Wenn sie von [[Gott]] redete, war sie wie außer sich, und es strahlte das in ihrem Herzen flammende Feuer aus ihrem Gesichte, besonders wenn sie vor dem allerheiligsten Altarssakramente kniete oder die hl. [[KOMMUNION|Kommunion]] empfing. Ihre Strengheiten waren so groß, dass ihre Beichtväter sie mit Gewalt von denselben zurückhalten mussten. Sie geißelte ihren Leib nicht bloß mit Stricken, sondern mit eisernen Ketten, und zwar so heftig, dass das Blut die Kleider, den Boden und die Wände bespritzte. Ihr nächtliches Lager war so hart, so mit spitzigen Gegenständen, Scherben, Nägeln, Dornen u. dgl. angefüllt, dass es ihr selbst in der Erinnerung Grauen erregte. Kein Büßer hat in dieser Hinsicht mehr getan, als diese unschuldige Jungfrau. Sie tat es aus höherem Antriebe nicht bloß für sich, sondern auch, um die Sünden Anderer abzubüßen, insbesondere für die armen Seelen. Aus Liebe zu [[Jesus-Christus|Jesus]] und den Sündern wollte sie, dass kein Glied ihres Leibes unverwundet wäre, auf dass sie Ihm, der nichts Gesundes hatte vom Scheitel bis zur Fußsohle, gleichen möchte. Andererseits litt sie auch viele und schwere Not durch die Bosheit und die Versuchungen des Teufels. Er machte ihr Gemüt finster und traurig, als ob sie in die Hölle verstoßen wäre. Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit 15 Jahren erneuerte sie ihr früheres Gelübde und trat 20 Jahre alt, in den dritten Orden des heil. [[Dominikus]]. Sie wählte sich in demselben die hl. [[Katharina von Siena]] zum Vorbilde und bezog eine kleine abgelegene Zelle im Garten ihres Hauses, wo sie die strengsten Bußwerke übte. Auf ihrem Haupte trug sie einen Kranz, der inwendig mit Stacheln besetzt war, um dem dornengekrönten Heilande ähnlich zu sein. Die Geheimnisse des bitteren Leidens verlor sie überhaupt nie aus den Augen. Wenn man sie von sich selbst sprechen hörte, so war sie nichts anders, als eine armselige Sünderin, die nicht verdiente, die Luft des Lebens einzuatmen, das Tageslicht zu schauen und die Erde zu betreten; daher sie beständig die göttliche Barmherzigkeit pries. – Wenn sie von [[Gott]] redete, war sie wie außer sich, und es strahlte das in ihrem Herzen flammende Feuer aus ihrem Gesichte, besonders wenn sie vor dem allerheiligsten Altarssakramente kniete oder die hl. [[KOMMUNION|Kommunion]] empfing. Ihre Strengheiten waren so groß, dass ihre Beichtväter sie mit Gewalt von denselben zurückhalten mussten. Sie geißelte ihren Leib nicht bloß mit Stricken, sondern mit eisernen Ketten, und zwar so heftig, dass das Blut die Kleider, den Boden und die Wände bespritzte. Ihr nächtliches Lager war so hart, so mit spitzigen Gegenständen, Scherben, Nägeln, Dornen u. dgl. angefüllt, dass es ihr selbst in der Erinnerung Grauen erregte. Kein Büßer hat in dieser Hinsicht mehr getan, als diese unschuldige Jungfrau. Sie tat es aus höherem Antriebe nicht bloß für sich, sondern auch, um die Sünden Anderer abzubüßen, insbesondere für die armen Seelen. Aus Liebe zu [[Jesus-Christus|Jesus]] und den Sündern wollte sie, dass kein Glied ihres Leibes unverwundet wäre, auf dass sie Ihm, der nichts Gesundes hatte vom Scheitel bis zur Fußsohle, gleichen möchte. Andererseits litt sie auch viele und schwere Not durch die Bosheit und die Versuchungen des Teufels. Er machte ihr Gemüt finster und traurig, als ob sie in die Hölle verstoßen wäre. Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia am 7. Juni 2024 um 13:36 Uhr</title>
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Das folgende Gesicht lassen wir sie selbst erzählen: »Ich wurde« sprach sie, »während meiner stillen Betrachtung im Geiste verzückt und sah plötzlich ein wundersam schönes Licht, einen sehr großen, majestätischen Glanz von der überall gegenwärtigen, allerreinsten, unermeßlichen Gottheit ausgehen und sich allenthalben verbreiten. In der Mitte dieses lieblichen Glanzes war ein vielfältig gefärbter Bogen, ganz hell und lichtvoll, über welchen sich noch ein anderer erhob, von gleichem Glanze und gleicher Schönheit, seine Mitte zierte das heilbringende Kreuz unsers Erlösers und war mit Blut besprengt. Ich sah die drei Nagellöcher, oben hing der Titel des Gekreuzigten. Den inneren Umkreis des Bogens erfüllte die glorreiche Menschheit meines Herrn Jesu mit solchem Glanze und solcher Herrlichkeit, dergleichen ich zuvor niemals an Ihm gesehen. Ich erhielt von Ihm so viele Kraft, dass ich ungehindert lange Zeit mit unverwandtem Auge die Glorie des allmächtigen Königs schauen konnte. Sonst sah ich Ihn nur von weitem, und nur bis zur Brust, damals aber schaute ich Ihn ganz, vom Scheitel bis Fußsohle, von Angesicht zu Angesicht. Aus der heiligsten Menschheit Christi aber senkten sich unaussprechlich schöne und hell leuchtende Flammen in den Grund meiner Seele, dass ich glaubte, von den Banden dieses sterblichen Leibes bereits aufgelöst und in die ewige Freude eingegangen zu sein.« Damals hörte sie auch den Heiland mit süßer und heller Stimme rufen: »Jegliche Seele möge erkennen, dass nach dem Maße der Leiden auch das Maß des göttlichen Trostes sei. Nur auf der Leiter des Kreuzes steigt man in das Paradies!« Ihre Nächstenliebe, welche immer die Probe der wahren Gottesliebe ist, äußerte sich besonders in der Liebe zu den Sündern, zu den Ungläubigen und Irrgläubigen, und zu den armen Seelen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wie ihre Leiden, so waren auch ihre Tröstungen außerordentlich. In solchen Stunden ergossen sich die Flammen der Liebe in ihr Herz und sie konnte im Grunde ihrer Seele nichts anderes sehen und finden, als die hellste und süßeste Gegenwart Gottes. Die Liebe Gottes fühlte sie dann so stark, wie wenn ein reißender Bach mit Ungestüm von den Bergen stürzt. Sie spürte das Wehen eines Windes voll lieblichen Wohlgeruchs; ihre Seele sah sich versenkt in das unerschöpfliche Meer der göttlichen Güte, von sich selbst entäußert durch eine unerklärliche Umwandlung, in welcher sie sich Eins fühlte mit Jesus Christus. Das folgende Gesicht lassen wir sie selbst erzählen: »Ich wurde« sprach sie, »während meiner stillen Betrachtung im Geiste verzückt und sah plötzlich ein wundersam schönes Licht, einen sehr großen, majestätischen Glanz von der überall gegenwärtigen, allerreinsten, unermeßlichen Gottheit ausgehen und sich allenthalben verbreiten. In der Mitte dieses lieblichen Glanzes war ein vielfältig gefärbter Bogen, ganz hell und lichtvoll, über welchen sich noch ein anderer erhob, von gleichem Glanze und gleicher Schönheit, seine Mitte zierte das heilbringende Kreuz unsers Erlösers und war mit Blut besprengt. Ich sah die drei Nagellöcher, oben hing der Titel des Gekreuzigten. 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Nur auf der Leiter des Kreuzes steigt man in das Paradies!« Ihre Nächstenliebe, welche immer die Probe der wahren Gottesliebe ist, äußerte sich besonders in der Liebe zu den Sündern, zu den Ungläubigen und Irrgläubigen, und zu den armen Seelen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia am 30. Mai 2024 um 15:33 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-30T15:33:52Z</updated>

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April des Jahres 1586 zu Lima, das amerikanische »Klein-Paris«, auch die Stadt der Könige genannt, in Peru geboren. Ihr Vater hieß Kaspar de Florez, ihre Mutter Maria de Oliva. In der hl. [[Taufe]] erhielt sie den Namen Isabella; als aber die Mutter eines Tags über ihrer Wiege eine liebliche Rose erblickte, die alsbald wieder verschwand, wurde das Kind von jetzt an Rosa genannt. Damit dieser Name sie nicht zur Eitelkeit verleite, bat sie später um die Erlaubnis, ihm die Worte: von St. Maria beisetzen zu dürfen. Die göttliche Gnade erwählte und erweckte sich schon frühzeitig in diesem Kinde ein wunderbares Werkzeug. Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Leben dieser heil. Jungfrau ist von dem [[Dominikaner]] Feuillet (1669) ausführlich und genau beschrieben worden. Älter, aber nicht weniger zuverlässig ist die Bearbeitung von Hansen, welche in mehreren Auflagen erschienen und auch von den Boll. ediert worden ist. 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Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Wenn man sie von sich selbst sprechen hörte, so war sie nichts anders, als eine armselige Sünderin, die nicht verdiente, die Luft des Lebens einzuatmen, das Tageslicht zu schauen und die Erde zu betreten; daher sie beständig die göttliche Barmherzigkeit pries. – Wenn sie von [[Gott]] redete, war sie wie außer sich, und es strahlte das in ihrem Herzen flammende Feuer aus ihrem Gesichte, besonders wenn sie vor dem allerheiligsten Altarssakramente kniete oder die hl. [[Kommunion]] empfing. Ihre Strengheiten waren so groß, dass ihre Beichtväter sie mit Gewalt von denselben zurückhalten mussten. Sie geißelte ihren Leib nicht bloß mit Stricken, sondern mit eisernen Ketten, und zwar so heftig, dass das Blut die Kleider, den Boden und die Wände bespritzte. Ihr nächtliches Lager war so hart, so mit spitzigen Gegenständen, Scherben, Nägeln, Dornen u. dgl. angefüllt, dass es ihr selbst in der Erinnerung Grauen erregte. Kein Büßer hat in dieser Hinsicht mehr getan, als diese unschuldige Jungfrau. Sie tat es aus höherem Antriebe nicht bloß für sich, sondern auch, um die Sünden Anderer abzubüßen, insbesondere für die armen Seelen. Aus Liebe zu [[Jesus-Christus|Jesus]] und den Sündern wollte sie, dass kein Glied ihres Leibes unverwundet wäre, auf dass sie Ihm, der nichts Gesundes hatte vom Scheitel bis zur Fußsohle, gleichen möchte. Andererseits litt sie auch viele und schwere Not durch die Bosheit und die Versuchungen des Teufels. Er machte ihr Gemüt finster und traurig, als ob sie in die Hölle verstoßen wäre. Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit 15 Jahren erneuerte sie ihr früheres Gelübde und trat 20 Jahre alt, in den dritten Orden des heil. [[Dominikus]]. Sie wählte sich in demselben die hl. [[Katharina von Siena]] zum Vorbilde und bezog eine kleine abgelegene Zelle im Garten ihres Hauses, wo sie die strengsten Bußwerke übte. Auf ihrem Haupte trug sie einen Kranz, der inwendig mit Stacheln besetzt war, um dem dornengekrönten Heilande ähnlich zu sein. Die Geheimnisse des bitteren Leidens verlor sie überhaupt nie aus den Augen. Wenn man sie von sich selbst sprechen hörte, so war sie nichts anders, als eine armselige Sünderin, die nicht verdiente, die Luft des Lebens einzuatmen, das Tageslicht zu schauen und die Erde zu betreten; daher sie beständig die göttliche Barmherzigkeit pries. – Wenn sie von [[Gott]] redete, war sie wie außer sich, und es strahlte das in ihrem Herzen flammende Feuer aus ihrem Gesichte, besonders wenn sie vor dem allerheiligsten Altarssakramente kniete oder die hl. [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;KOMMUNION|&lt;/ins&gt;Kommunion]] empfing. Ihre Strengheiten waren so groß, dass ihre Beichtväter sie mit Gewalt von denselben zurückhalten mussten. 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Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Das folgende Gesicht lassen wir sie selbst erzählen: »Ich wurde« sprach sie, »während meiner stillen Betrachtung im Geiste verzückt und sah plötzlich ein wundersam schönes Licht, einen sehr großen, majestätischen Glanz von der überall gegenwärtigen, allerreinsten, unermeßlichen Gottheit ausgehen und sich allenthalben verbreiten. In der Mitte dieses lieblichen Glanzes war ein vielfältig gefärbter Bogen, ganz hell und lichtvoll, über welchen sich noch ein anderer erhob, von gleichem Glanze und gleicher Schönheit, seine Mitte zierte das heilbringende Kreuz unsers Erlösers und war mit Blut besprengt. Ich sah die drei Nagellöcher, oben hing der Titel des Gekreuzigten. Den inneren Umkreis des Bogens erfüllte die glorreiche Menschheit meines Herrn Jesu mit solchem Glanze und solcher Herrlichkeit, dergleichen ich zuvor niemals an Ihm gesehen. Ich erhielt von Ihm so viele Kraft, dass ich ungehindert lange Zeit mit unverwandtem Auge die Glorie des allmächtigen Königs schauen konnte. Sonst sah ich Ihn nur von weitem, und nur bis zur Brust, damals aber schaute ich Ihn ganz, vom Scheitel bis Fußsohle, von Angesicht zu Angesicht. Aus der heiligsten Menschheit Christi aber senkten sich unaussprechlich schöne und hell leuchtende Flammen in den Grund meiner Seele, dass ich glaubte, von den Banden dieses sterblichen Leibes bereits aufgelöst und in die ewige Freude eingegangen zu sein.« Damals hörte sie auch den Heiland mit süßer und heller Stimme rufen: »Jegliche Seele möge erkennen, dass nach dem Maße der Leiden auch das Maß des göttlichen Trostes sei. Nur auf der Leiter des Kreuzes steigt man in das Paradies!« Ihre Nächstenliebe, welche immer die Probe der wahren Gottesliebe ist, äußerte sich besonders in der Liebe zu den Sündern, zu den Ungläubigen und Irrgläubigen, und zu den armen Seelen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wie ihre Leiden, so waren auch ihre Tröstungen außerordentlich. In solchen Stunden ergossen sich die Flammen der Liebe in ihr Herz und sie konnte im Grunde ihrer Seele nichts anderes sehen und finden, als die hellste und süßeste Gegenwart Gottes. Die Liebe Gottes fühlte sie dann so stark, wie wenn ein reißender Bach mit Ungestüm von den Bergen stürzt. Sie spürte das Wehen eines Windes voll lieblichen Wohlgeruchs; ihre Seele sah sich versenkt in das unerschöpfliche Meer der göttlichen Güte, von sich selbst entäußert durch eine unerklärliche Umwandlung, in welcher sie sich Eins fühlte mit Jesus Christus. Das folgende Gesicht lassen wir sie selbst erzählen: »Ich wurde« sprach sie, »während meiner stillen Betrachtung im Geiste verzückt und sah plötzlich ein wundersam schönes Licht, einen sehr großen, majestätischen Glanz von der überall gegenwärtigen, allerreinsten, unermeßlichen Gottheit ausgehen und sich allenthalben verbreiten. In der Mitte dieses lieblichen Glanzes war ein vielfältig gefärbter Bogen, ganz hell und lichtvoll, über welchen sich noch ein anderer erhob, von gleichem Glanze und gleicher Schönheit, seine Mitte zierte das heilbringende Kreuz unsers Erlösers und war mit Blut besprengt. Ich sah die drei Nagellöcher, oben hing der Titel des Gekreuzigten. Den inneren Umkreis des Bogens erfüllte die glorreiche Menschheit meines Herrn Jesu mit solchem Glanze und solcher Herrlichkeit, dergleichen ich zuvor niemals an Ihm gesehen. Ich erhielt von Ihm so viele Kraft, dass ich ungehindert lange Zeit mit unverwandtem Auge die Glorie des allmächtigen Königs schauen konnte. Sonst sah ich Ihn nur von weitem, und nur bis zur Brust, damals aber schaute ich Ihn ganz, vom Scheitel bis Fußsohle, von Angesicht zu Angesicht. Aus der heiligsten Menschheit Christi aber senkten sich unaussprechlich schöne und hell leuchtende Flammen in den Grund meiner Seele, dass ich glaubte, von den Banden dieses sterblichen Leibes bereits aufgelöst und in die ewige Freude eingegangen zu sein.« Damals hörte sie auch den Heiland mit süßer und heller Stimme rufen: »Jegliche Seele möge erkennen, dass nach dem Maße der Leiden auch das Maß des göttlichen Trostes sei. Nur auf der Leiter des Kreuzes steigt man in das Paradies!« Ihre Nächstenliebe, welche immer die Probe der wahren Gottesliebe ist, äußerte sich besonders in der Liebe zu den Sündern, zu den Ungläubigen und Irrgläubigen, und zu den armen Seelen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sr.Theresia</name></author>
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		<title>Sr.Theresia am 25. Mai 2024 um 08:40 Uhr</title>
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April des Jahres 1586 zu Lima, das amerikanische »Klein-Paris«, auch die Stadt der Könige genannt, in Peru geboren. Ihr Vater hieß Kaspar de Florez, ihre Mutter Maria de Oliva. In der hl. [[Taufe]] erhielt sie den Namen Isabella; als aber die Mutter eines Tags über ihrer Wiege eine liebliche Rose erblickte, die alsbald wieder verschwand, wurde das Kind von jetzt an Rosa genannt. Damit dieser Name sie nicht zur Eitelkeit verleite, bat sie später um die Erlaubnis, ihm die Worte: von St. Maria beisetzen zu dürfen. Die göttliche Gnade erwählte und erweckte sich schon frühzeitig in diesem Kinde ein wunderbares Werkzeug. Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Leben dieser heil. Jungfrau ist von dem [[Dominikaner]] Feuillet (1669) ausführlich und genau beschrieben worden. Älter, aber nicht weniger zuverlässig ist die Bearbeitung von Hansen, welche in mehreren Auflagen erschienen und auch von den Boll. ediert worden ist. 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Schon in ihren ersten Lebensjahren zeigte sie eine übernatürliche Geduld in Leiden und Schmerzen. Als sie 5 Jahre alt war, machte sie zum ersten Male das Gelöbnis beständiger Jungfräulichkeit. In jedes kindliche Vergnügen, so früh erwachte in ihr die Liebe zum Leiden, wusste sie irgend etwas Bitteres und Schmerzhaftes zu mischen. Gegen ihre Mutter übte sie einen so ängstlichen Gehorsam, dass sie ohne ihre besondere Erlaubnis nicht das Geringste in die Hand nahm, selbst wenn sie es zur Verrichtung ihrer Arbeiten nötig hatte. Als ihre Eltern in große Armut gerieten, nähte sie Tag und Nacht, um sie von ihrem Verdienste zu unterstützen. Sie fand denselben im Hause des Rentmeisters Gonsalez, wo sie einmal so angestrengt arbeitete, dass sie vor lauter Erschöpfung umsank. Doch legte sie sich deshalb keine Schonung auf. Außerdem verkaufte sie zu demselben Zwecke Sträuße von Blumen, die sie selbst gezogen hatte. »Der Nutzen ist zwar gering,« dachte sie, »aber mein himmlischer Bräutigam weiß den Gewinn zu vermehren.« Wie sie um Gottes willen arbeitete, so war sie auch unablässig geistig beschäftigt. Der Betrachtung oblag sie ununterbrochen, auch während der Arbeit, dem mündlichen Gebete aber, wenn sie nicht mehr betrachten konnte. Ihre Gebetsmeinung bekräftigte sie im frühesten Alter durch allerlei Abtötungen und Strengheiten. Aller Weltliebe und Eitelkeit gab sie gänzlich den Abschied. Sie kannte keine Schönheit, außer der des göttlichen Wohlgefallens. Nichts floh sie mehr als die Besuche von weltlichen Herrschaften und nichts liebte sie mehr, als die Einsamkeit. Frühzeitig schnitt sie sich die Haare ab, um der Mutter ihren festen Willen, Jungfrau zu bleiben, erkennen zu lassen. Die Lieblichkeit ihres schönen Angesichtes suchte sie durch Fasten und andere drastische Mittel zu zerstören, ihre anmutige Gestalt hüllte sie in ein armes Kleid, und als ihr ein vorteilhafter Heiratsantrag gemacht wurde, duldete sie von der Mutter und den Brüdern lieber harte Schläge und Beschimpfungen, als dass sie ihrem himmlischen Bräutigam untreu geworden wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Wenn man sie von sich selbst sprechen hörte, so war sie nichts anders, als eine armselige Sünderin, die nicht verdiente, die Luft des Lebens einzuatmen, das Tageslicht zu schauen und die Erde zu betreten; daher sie beständig die göttliche Barmherzigkeit pries. – Wenn sie von [[Gott]] redete, war sie wie außer sich, und es strahlte das in ihrem Herzen flammende Feuer aus ihrem Gesichte, besonders wenn sie vor dem allerheiligsten Altarssakramente kniete oder die hl. [[Kommunion]] empfing. Ihre Strengheiten waren so groß, dass ihre Beichtväter sie mit Gewalt von denselben zurückhalten mussten. Sie geißelte ihren Leib nicht bloß mit Stricken, sondern mit eisernen Ketten, und zwar so heftig, dass das Blut die Kleider, den Boden und die Wände bespritzte. Ihr nächtliches Lager war so hart, so mit spitzigen Gegenständen, Scherben, Nägeln, Dornen u. dgl. angefüllt, dass es ihr selbst in der Erinnerung Grauen erregte. Kein Büßer hat in dieser Hinsicht mehr getan, als diese unschuldige Jungfrau. Sie tat es aus höherem Antriebe nicht bloß für sich, sondern auch, um die Sünden Anderer abzubüßen, insbesondere für die armen Seelen. Aus Liebe zu [[Jesus Christus|Jesus]] und den Sündern wollte sie, dass kein Glied ihres Leibes unverwundet wäre, auf dass sie Ihm, der nichts Gesundes hatte vom Scheitel bis zur Fußsohle, gleichen möchte. Andererseits litt sie auch viele und schwere Not durch die Bosheit und die Versuchungen des Teufels. Er machte ihr Gemüt finster und traurig, als ob sie in die Hölle verstoßen wäre. Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit 15 Jahren erneuerte sie ihr früheres Gelübde und trat 20 Jahre alt, in den dritten Orden des heil. [[Dominikus]]. Sie wählte sich in demselben die hl. [[Katharina von Siena]] zum Vorbilde und bezog eine kleine abgelegene Zelle im Garten ihres Hauses, wo sie die strengsten Bußwerke übte. 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Sie fühlte sich dann von Gott und heiligen Gedanken so gänzlich verlassen, dass dieselben ihr nur noch in der Erinnerung an längst vergangene Zeiten gegenwärtig waren. Alles innerliche Licht war erloschen, jede Spur verschwunden. In diese Nacht der Verlassenheit, in welcher es ihr war, als sei eine Mauer von Eisen um ihre Seele geführt, fühlte sie sich 15 Jahre lang alle Tage mindestens eine Stunde, manchmal auch länger verstoßen. In diesem Zustande, so oft derselbe auch wiederkam, konnte sie auch den Trost nicht fassen, dass es wieder besser kommen werde, weil auch ihr Gedächtnis wie gebunden, und die Erinnerung, dass sie Tags zuvor das Nämliche gelitten, völlig entschwunden war. Freilich flog nach der Prüfung ihre Seele mit desto größerem Entzücken an das Herz ihres Geliebten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Das folgende Gesicht lassen wir sie selbst erzählen: »Ich wurde« sprach sie, »während meiner stillen Betrachtung im Geiste verzückt und sah plötzlich ein wundersam schönes Licht, einen sehr großen, majestätischen Glanz von der überall gegenwärtigen, allerreinsten, unermeßlichen Gottheit ausgehen und sich allenthalben verbreiten. In der Mitte dieses lieblichen Glanzes war ein vielfältig gefärbter Bogen, ganz hell und lichtvoll, über welchen sich noch ein anderer erhob, von gleichem Glanze und gleicher Schönheit, seine Mitte zierte das heilbringende Kreuz unsers Erlösers und war mit Blut besprengt. Ich sah die drei Nagellöcher, oben hing der Titel des Gekreuzigten. Den inneren Umkreis des Bogens erfüllte die glorreiche Menschheit meines Herrn Jesu mit solchem Glanze und solcher Herrlichkeit, dergleichen ich zuvor niemals an Ihm gesehen. Ich erhielt von Ihm so viele Kraft, dass ich ungehindert lange Zeit mit unverwandtem Auge die Glorie des allmächtigen Königs schauen konnte. 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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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		<title>Hannelore1981 am 20. Juli 2017 um 11:38 Uhr</title>
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		<title>Hannelore1981: Die Seite wurde neu angelegt: „==&#039;&#039;Fest&#039;&#039;==  nach ordentlichen Ritus-Kalender: 23. August  nach außerordentlichen Ritus-Kalender: [http://vulgata.info/index.php/30._August 30. August]   &#039;&#039;…“</title>
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		<updated>2012-07-15T20:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „==&amp;#039;&amp;#039;Fest&amp;#039;&amp;#039;==  nach ordentlichen Ritus-Kalender: &lt;a href=&quot;/index.php?title=23._August&quot; title=&quot;23. August&quot;&gt;23. August&lt;/a&gt;  nach außerordentlichen Ritus-Kalender: [http://vulgata.info/index.php/30._August 30. August]   &amp;#039;&amp;#039;…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==&amp;#039;&amp;#039;Fest&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;(Mehr in Kürze)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;(Quelle: Goldene Legende: Leben der lieben Heiligen Gottes auf alle Tage des Jahres, Wilhelm Auer, Matthäus Vogel,1904 nach von FJM überarbeiteter Fassung)&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Heilige]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hannelore1981</name></author>
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