Kategorie:ASN:Uganda

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Projekt Uganda – Straßenkinder/Waisenhaus

Geborgen in Liebe

„In Uganda spielen Tanten und Großmütter als Mutterersatz eine große Rolle. Bei der Wiedereingliederung sind sie es, die den Kontakt zur Kernfamilie herstellen oder die Kinder von der Straße aufnehmen und ihnen familiären Halt bieten. Bei Aidswaisen übernehmen sie dieselbe Rolle. Fehden, Straßenkämpfe, Unsicherheit beim Aufsuchen eines Übernachtungsplatzes, Angst vor Polizei und Behörden, fehlende Kleidung und mangelnde Hygiene begleiten das Leben auf der Straße. Mehr als andere sind Kinder von alkoholabhängigen Eltern gefährdet und belastet und neigen zu Depressionen.

Kinder in Uganda

Auffallend ist das gestörte Moralbewusstsein von Straßenbewohnern. Kinder und Jugendliche aus zerstörten und kriminellen Familien haben aber niemanden, an dem sie sich orientieren könnten. Auf der Straße werden emotionale und sexuelle Beziehungen zu jedem Geschlecht eingegangen. Wichtig ist es für jeden, einen Freund oder eine Freundin zu haben, auf die man sich im Notfall verlassen kann. Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten, insbesondere Infektionen mit dem tödlichen Virus HIV, sind überaus häufig. Die psychischen Folgen liegen auf der Hand. Der Gedanke an Selbstmord liegt oft nahe!! Alkohol, Zigaretten und Drogen sind Begleiter der Straßenkinder. Cats (Heroin) und andere harte Drogen sind überall auf der Straße erhältlich, doch bleiben die meisten Jugendlichen bei Kleber und Danja. Sie sind billig, wirken schnell und machen einem warm und ein unbeschwertes Gefühl. Alkohol trägt ebenfalls dazu bei, die Gewalt und den Stress der Straße zu vergessen. Je nach Dauer und Art des Drogenkonsums tragen die Kinder und Jugendlichen gesundheitliche und psychische Schäden“ (Buyondo Waisen und Straßenkinder).

Baustelle

Wie Sie sehen, ist es keine Selbstverständlichkeit, geborgen in einer liebenden Familie aufzuwachsen, alle Möglichkeiten für eine gute Zukunft (Familie, Schulbildung, Medikamente, Kinder Arbeits-schutzrecht, gute Arbeit etc.) zu haben. Kaum vorzustellen für uns, die dieses Privileg erfahren durften, dass Kinder auf der Straße aufwachsen müssen. Sollte nicht jedes Kind das Privileg haben, ein gutes, behütetes Leben führen zu dürfen?

Eines der beiden Waisenhäuser

Wir als ASN möchten dazu beitragen, diesen armen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen und haben uns entschlossen, das wunderbare Projekt von BUYONDO ORPHANS AND STREETKIDCARE zu unterstützen.

Abwassertank

Das Team von „Buyondo orphans und streetkidscare“ plant, ein geräumiges Waisenhaus in Uganda zu bauen. Das Ziel dieses Zentrums ist es, Waisen, Straßenkindern und Jugendlichen im Alter von meistens 6 bis 18 Jahren (aber auch jüngeren / älteren Waisen) eine neue Hoffnung für ein gutes Leben zu geben. Benötigt werden (getrennt für Jungen und Mädchen) Wohnraum, Grundschule, Berufsschule und Ausbildungsstätte, Häuser von Hausmüttern, Energie (Wasser, (Solar-)Strom). Dies soll in Selbsthilfe aufgebaut und betreut werden.  

Unter priesterlicher Unterstützung von einem bekannten österr. Priester wollen wir von ASN Spender / Sponsoren ansprechen und für die Kinder (soweit möglich) Patenschaften vermitteln, welche für den notwendigen Bedarf mit einstehen.  

So ein wundervolles Kinderlachen schenkt eine Freude, die man mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Finden Sie nicht?
Kinder in Uganda


Quelle:ASN.help

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