Eligius

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Der heilige Eligius

Fest

1. Dezember


Das Leben und Wirken des heiligen Eligius, Bischof

Der heilige Bischof Eligius war zuerst ein Goldschmied, später gewann er als Bischof von Noyon unzählige Seelen für die Kirche. Lange weilte er als Münzmeister am fränkischen Hofe, er lebte mitten im Glanze strenger als mancher Einsiedler in der Wüste, bis er endlich Priester und Bischof wurde. „Er glänzte,“ wie sein Freund, der nachmalige Bischof von Rouen, Audoemus schreibt, „in seinem ganzen Wandel wie der Morgenstern unter den Gestirnen.“ Er war sehr eifrig und widmete seine ganze bischöfliche Tätigkeit der Bekehrung der größtenteils noch heidnischen Flamänder im Bistum Tournay, dessen Verwalter er war. Großer Erfolg begleitete sein apostolisches Wirken. In seiner hohen Stellung glänzte er in allen Tugenden und übte bis zu seinem Ende die allerstrengsten Bußwerke. Endlich unterlag er seinen apostolischen Mühen am 1. Dezember 659.

Beherzigung

Eligius zeichnete sich besonders aus durch große Redlichkeit. Folge selbst seinem Beispiele und dulde auch nicht die geringste Unredlichkeit.


(Quelle: Gottes Heerscharen. Kurze Bilder aus dem Leben unserer lieben Heiligen; Pfarrer Joseph Reiter, 1915 nach von FJM überarbeiteter Fassung)